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Wasserball in Sachsen
Die Hamburger Wasserball D-Jugend
beim 7. Zwergenpokal in Plauen.

von Levi Hartmann

Morgens um 8 trafen sich alle mit vollen Taschen am Schlump.
Von da aus sollte es mit zwei schnittigen Neunsitzern losgehen: "Auf nach Plauen!"
Als Trainer und Betreuer waren Philipp und Gregor am Start, als ortskundige Dolmanagerin war Evi mit dabei. Mit Gameboys, Comics und kleinen Spielen kam einem die Zeit gar nicht mehr so lange vor.
Ein kleines Stück vor Plauen machten wir eine Pause in einem schönen Freibad mit super Rutsche. Ob auf dem Bauch, auf den Knien oder aber auf dem Rücken sausten wir ab ins erfrischende Wasser. Als wir wieder los gefahren waren dauerte es nicht mehr lange bis wir in Plauen waren.
Die ersten Eindrücke der Gruppe: Schöne Innenstadt, mit einem hässligen Hochhausgebiet drumrum. Wir fuhren eimal quer durch die Stadt bis zum Schwimmbad, wo wir mit zwei anderen Mannschaften die ersten waren. In dem Moment wo wir das Freibad betraten, dachten glaube ich alle das gleiche: "Geile Rutsche!" Eigentlich hatten wir das erste Spiel, aber da unsere Gegner aus Hessen zu spät waren hatten wir das letzte und konnten uns somit unsere anderen Gegner schon mal live ankucken.

Als es dann endlich soweit war fing das Spiel mit einem "Hummel Hummel Mors Mors"-Schlachtruf an. Bei uns wurden die Gegner Press genommen und im Angriff war so viel Bewegung, dass es nach der ersten H älfte 5:0 für Hamburg stand. in der zweiten Hälfte lief es in der Verteidigung immer noch gut, aber im Angriff lief gar nichts mehr. Das Endergebnis war 5:0.
Nach dem Spiel, einer Besprechung und einer Runde rutschen ging es auf in das Lehrhotel wo eine Riesenportion Spagetti Bolognese auf uns wartete. Danach gingen wir auf die Zimmer, wo wir bemerken mussten das die Betten nicht wie in einem Hotel und auch nicht wie in einer Jugendherberge aussahen, sondern wie in einer Bruchbude.
Die Matratzen waren durchgelegen und bei einem Hochbett war oben das Gitter abgebrochen, aber wir hatten einen Kühlschrank und somit kühle Getränke. Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen da wir das erste Spiel hatten. Es war das Spiel gegen Südwestsachsen. Vielleicht lag es daran, dass es so früh war. Vielleicht aber auch daran das wir die Gegner nicht ernst genommen haben. Auf jeden Fall verloren wir 1:4.
Im Nachhinein waren sich alle einig: Das war das ärgerlichste Ereignis des ganzen Turniers! 
Nach dem Spiel hatten wir dann erst mal 3 1/2 Stunden Pause. Bei dem Spiel gegen Baden war es im Wasser schon fast wärmer als draußen. Wir hatten uns vorgenommen, dieses Spiel zu gewinnen und was man sich vornimmt das schafft man auch! Wir gewannen 3:1.
Brandenburg hatten wir als nicht so stark eingeschätzt doch nach der ersten Halbzeit stand es 2:2. Doch in der zweiten Halbzeit schoss Brandenburg ein Tor und wir zwei, so dass es am Ende 4:3 stand.
Nach diesem Spiel machten wir einen Ausflug zu einer Parkbahn. Die Fahrt fanden alle nur so mäßig spaßig und meinten, 25ct wären ein angemessener Preis.
Die nächsten beiden Spiele waren gegen Südwestfalen 2 (4:3 gewonnen) und gegen Niedersachsen (6:1 verloren). Am Abend spielte ein Teil noch Doppelkopf, ein anderer Gameboy und die anderen schliefen oder machten etwas anderes. Das gute war, dass wir am Sonntag bis neun Uhr schlafen konnten.
Wir ziehen Bayern die Lederhosen aus: Das Endspiel gegen Bayern war ziemlich spannend, klar beide wollten auf Platz 5 von 13 landen. Am Ende gewannen wir 9:1 .
Nach der Siegerehrung fuhren wir sofort in Richtung Hamburg.
Dabei waren:
Lukas, Jan Lukas, Timo, Jannik, Arne, Lutz, Levi, Fabian, Leon, Niklas, Andre, Julius, Niko
aus den Vereinen:
Altonaer TSV, HTB62 und SV Poseidon.
Trainer: Gregor Wilke und Philipp Kopf
Wir danken
der stets unermüdlichen und korrekt dolmetschenden Evi Wehmeyer für die fantastische Begleitung, spontane Hilfe und Aufmunterung im wilden Osten,
dem SV Poseidon für den Sponsorbus und die Gastfreundschaft am Olloweg,
dem HTB62 für den Sponsorbus und
den Ausrichtern vom sächsischen Schwimmverband für das tolle Turnier.

 

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