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...sie machen es wieder unerträglich spannend...
Viele Schwimmer und auch die Wasserballer wissen gar nicht, was für einen Schatz der Schwimmverband hat: Eine spielfähige und überzeugende E-Jugendliga. Ganze acht Mannschaften tummeln sich darin, aus Vereinen und Schulen. Eine Jugendarbeit, um die viele Nachbarverbände uns beneiden. Kein Witz.
Heute wurde beim Play-Off und der Endrunde wieder einmal dieser Schatz gehoben. Er glänzt.
Seit Februar hatten die Teams in acht Spieltagen in mehreren Spielgruppen hin- und hergespielt. Es war bestimmt die komplizierteste Liga in Hamburg. Dafür gab es aber auch eine Menge Vorteile, denn die Mannschaften spielten alle gleich oft und hatten immer Gegner, die auf Augenhöhe waren.
Im Play-Off, das am Sonntag in St. Pauli ausgespielt wurde, ändert sich das eine kurze Zeit: Der Erste musste gegen den Sechsten ran und so weiter.
Wer hätte gedacht, dass dieser als sicher geglaubte Spaziergang geraden den favorisierten Kraken zum Hindernis wurde. Ausgerechnet gegen die Newcomer von der Schule Laeiszstraße mussten sie sich mit 8 : 9 nach einem wirklich packenden Spiel geschlagen geben. Nach dieser Niederlage war bestenfalls der vierte Platz drin.
Die anderen Play-Off-Begegnungen endeten ohne Überraschungen und in zwei weiteren kleinen Runden konnte es weiter gehen.
In der Gruppe F ging es um die Plätze 4 bis 6.
Nach dem gescheiterten Play-Off und den geleckten Wunden gingen die Kraken wieder ans Werk und sicherten sich gegen die Barracudas und den SV Poseidon die Lufthoheit und den Platz 4. SVP und HTB62 Barracudas sind beides Nachwuchstruppen mit sehr jungen Spielern. Entsprechend knapp ging die direkte Begegnung mit 6 : 4 für SVP aus.
Gruppe E war die Meister-Macher-Gruppe.
Los ging es mit dem Schulduell Ludwig gegen Laeisz. Prickelnd, denn die Schulen liegen nur 200m Luftlinie voneinander entfernt und das Ergebnis würde für Diskussionen auf dem Schulhof sorgen. Kein Zweifel, dass es das tut: die Schule Ludwigstraße gewann mit 5 : 6. Im Verlauf dieser Runde zeigte sich, dass die ebenfalls favorisierten Orcas ihrer Rolle gerecht wurden. Beide Spiele gewannen sie deutlich und wurden schließlich Meister.
Der ETV und die Rudolf-Ross-Schule rundeten das Programm mit drei Spielen um Platz sieben ab. Der ETV gewann alle Spiele deutlich und sicherte sich den Platz mit sechzehn Toren Vorsprung.
Bei sommerlichem Wetter gab es im Garten des St. Pauli-Bades eine feine, kleine Siegerehrung. Es gab für jedes Team einen Pokal und einen Kilo Haribo. Genau der richtige Schleck für das Weitertrainieren.
Im September geht es weiter. Egal wie, aber irgendwie wird es was für die E-Jugend geben.
Achtung Wasserballer aufgepasst:
Es ist festzustellen, dass das Play-Off ohne das flexible und kooperative Team des St. Pauli-Bades in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Wir danken der Bäderland GmbH sehr, dass wir unser Endturnier an diesem Sonntag in der Halle gemeinsam mit der anderen zahlenden Kundschaft durchführen konnten.
Ein großer Dank gebührt auch den vielen jugendlichen Helfen, Schiedsrichtern und Protokollführern.
Und der Internetpräsenz des Schwimmverbandes, auf der es immer ein paar Bytes für uns gab.
Dies ist das erste Play-Off zwischen dem ATSV auf Platz 1 und der Schule Laeiszstraße auf Platz 6. Sehr überraschenderweise gewannen die Schüler mit einem Tor Vorsprung nach einer heißen Partie.
Im zweiten Play-Off gab es einen Klubkampf des HTB62 zwischen den Orcas (Platz 2) und den Barracudas (Platz 5). Die Trainer sahen das nicht gerne. Aber immerhin würde ein Team in der Endrunde sein...
Wieder ein Tor für die Orcas. Das Spiel endete für sie mit einem deutlichen Ergebnis.
Dies ist das dritte Play-Off des SV Poseidon (Platz 4) gegen die Schule Ludwigstraße (Platz 3).
Dies ist die Schulmannschaft der Rudolf-Ross-Schule, die gegen den ETV dreimal ins Wasser musste.
Und dies ist der ETV, der keines der drei Spiele aus der Hand gab und souverän gewann.
Die netten Herren vom Protokoll. Ohne sie wäre hier und heute nix gelaufen!
Bernd coacht
die Laeiszstraßenschüler.
Inzwischen haben Eltern und Spieler den Garten der Schwimmhalle erobert.
Freibadfeeling macht sich breit. Warum nicht das Dach von der Halle nehmen?
Und drinnen wurde heiß gespielt.
"Wann muss ich eigentlich ins Wasser?"
Gregor und seine Orcas.
Draußen glänzten diese Pötte vor sich hin.
"Zwei Tore plus drei Punkte in der Über-Kreuz-Begegnung mit Ausgleichstreffer macht..."
Ungeduld.
Fast wie Weihnachten.
Der Mann mit dem Klemmblock.
Klare Prioritäten: Haribo!
Mann, wie das glänzt.
Ein kleines Mannschaftsfoto...
Zu den Ergebnissen.

 

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