hsv-logo.gif (2033 Byte)
Mit dem Jahreswechsel steht die neue Runde der Mini-Liga bevor. Und bei den kleinen Wasserballern tut sich was: Ganze acht Mannschaften haben sich für die nächste Liga angemeldet - fünf aus Wasserballvereinen und drei aus Grundschulen.
Hier wird jetzt exklusiv über die Mannschaften, das Losen der Vorrundengruppen und über den nicht ganz leichten, aber ungemein guten Spielmodus informiert.

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, wurden kurz vor Weihnachten vor versammeltem Publikum die beiden Gruppen der Vorrunde gelost. Nach der traurigen Absage von Heidi Klum wurde die Party von der Color Line Arena ins St. Pauli-Bad verlegt.

Als geeignetster Termine wurde das Weihnachtstraining vom HTB62 für das große Los erkoren. Nicht nur aus notariellen Gründen waren aber auch Spieler und Trainer aus konkurrierenden Teams anwesend.
Wie beim Fußball wurden in den beiden Gruppen die beiden Favoriten gesetzt: Die Kraken vom ATSV spielen in der Gruppe A und die Orcas vom HTB62 in der Gruppe B. Damit es nicht langweilig wird, wurde die zweite Mannschaft zum ATSV in die Gruppe A gesetzt.
Ab jetzt entschied nur noch das Los mit der Ausnahme, dass in beiden Gruppen sowohl Schul- als auch Vereinsmannschaften antreten sollten.
Dies ist das Ergebnis der Wahl:

Gruppe A
Gruppe B
ATSV Kraken
HTB62 Orcas
Rudolf-Ross-Schule
ETV
SV Poseidon
Schule Laeiszstraße
HTB62 Barracudas
Schule Ludwigstraße

Die Gruppen sind gewählt.
Ende Januar 2006 geht es los.

Der Spielmodus ist auf den ersten Blick unübersichtlich.
Für die Mini-Liga bietet er aber mehrere Vorteile, die hier voll zum Zug kommen:

• Alle Mannschaften haben (fast) gleich viele Spiele.
• Die Mannschaften haben nach der Vorrunde etwa gleichstarke Gegner.
• Es bleibt bis zum Endspiel für alle spannend.
• Das Spielsystem ist dem großen Vorbil - der neuen Bundesliga - nicht unähnlich.

In der Vorrunde wird in zwei Gruppen mit vier Mannschaften in einer einfachen Runde gespielt.
Das entspricht zweimal 6 Spielen = 12 Spiele = 4 Spieltage.
Die jeweils Ersten und Zweiten qualifizieren sich für die Meistergruppe der Zwischenrunde.
Die Dritt- und Viertplatzierten bilden dort die Hoffnungsgruppe.
 
Diese beiden Gruppen der Zwischenrunde (Meistergruppe und Hoffnungsgruppe) mit je vier Mannschaften spielen wieder eine einfache Runde.
Das entspricht wieder zweimal 6 Spielen = 12 Spiele = 4 Spieltage.
In beiden Gruppen wird um die Platzierung gespielt.
Die vier Teams der Meistergruppe und die erst- und zweitplatzierte Mannschaft der Hoffnungsgruppe kommen ins Play-Off.
Entsprechend der Platzierung der Zwischenrunde werden die Plätze im Play-Off eingenommen - Platz 1 und 2 der Hoffnungsgruppe belegen Platz 5 und 6 im Play-Off.
 
Im Play-Off spielen die sechs ersten Mannschaften folgendermaßen:
Platz 1 gegen Platz 6,
Platz 2 gegen Platz 5,
Platz 3 gegen Platz 4.
 
In der Endrunde spielen die Gewinner dieser 3 Spiele jeder gegen jeden um die Plätze 1 bis 3, die Verlierer ebenso um die Plätze 4 bis 6.
Der Dritt- und Viertplatzierte aus der Hoffnungsrunde spielen in zwei Spielen um Platz sieben.
 
Das Play-Off und die Endrunde sollen an einem Tag mit allen Mannschaften auf einem Turnier stattfinden. Voll genial für Wasserballkinder und ein echtes Event.

Diese Mannschaften sind in alphabethischer Reihenfolge dabei:
 

Die ATSV Kraken sind einer der beiden Favoriten der Liga. Seit drei Jahren mischen die Kinder aus Altona mit und haben 2005 nach einer packenden Vorrunde das Finale deutlich gewonnen. Die Kraken trainieren mehrmals wöchentlich in Blankenese.
 

Der ETV ist nach längerer Pause wieder dabei. Mit einer ganz jungen Gruppe geht es an den Start. Die Trainerinnen sind neugierig, wie es läuft - die Kinder sooderso.
 

Der HTB62 schickt mit den Orcas den zweiten Favoriten ins Rennen. Zweimal konnte diese Mannschaft bereits gewinnen. Als zweite Mannschaft vom HTB62 sind die Barracudas dabei, die nach eigenen Angaben nichts dagegen hätten, im Finale gegen die Orcas anzutreten...
 

Die Schule Laeiszstraße aus dem Karoviertel ist ein wenig besonders: Sie ist in ihrem letzten Jahr. Es gibt nur eine vierte Klasse und am Ende des Schuljahres ist auch die Schule zu. Aber in diesem einen Jahr wollen die Viertklässler es noch einmal wissen und steigen ins Rennen um den Titel ein.
 

Die Schule Ludwigstraße aus dem Schanzenviertel ist seit Beginn des Mini-Liga dabei. Im letzten Jahr landete das Team sogar im Play-Off. Bekannt ist das Team außerdem für die quirligsten Kinder und die lebhaftesten Eltern am Beckenrand.
 

Die Rudolf-Ross-Schule aus der Neustadt ist ebenfalls nicht neu. Die "Haie", wie sich die Mannschaft bisher nannte, werden wieder versuchen, möglichst bissig loszuspielen.
 

Der SV Poseidon ist nach langer Zeit wieder dabei. Diesmal gelang es dem Traditionsklub gemeinsam mit E-Jugendlichen aus Itzehoe ein gemeinsames Team zusammen zu stellen.

Fenster schliessen