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Untergang im Alves um Platz 5
Die Hamburger Wasserball C-Jugend
beim 26. Jörg-Rainer-Alves-Pokal in Hannover

von Philipp Kopf
 

Es ist eines der prästigeträchtigsten Turniere, das es in Deutschland gibt. Und jeder Landesschwimmverband will dabei sein und seine Youngster der C-Jugend präsentieren. Denn hier gibt es nicht nur eine tolle Trophäe, sondern auch hochwertige Spiele und kräftige Gegner, mit denen es sich zu messen lohnt.
Die Hamburger C-Jugend spielte insgesamt sosolala und erreichte schließlich einen sechsten von elf Plätzen.

Bevor es auf diese Reise ging, kamen etwa 30 Jungen im Rahmen der Deutschen Meisterschaft Ende November zum Auswahltraining ins Dulsbergbad. Bereits vorher standen eine Reihe junger Männer auf der goldenen Liste von Verbandstrainer Lutz Harnisch-Schwerdt, denn die Jahrgänge 92 und jünger gehen wöchentlich im Duslbergbad zum Verbandstraining.
Dann ging es am zweiten Adventswochenende endlich nach Hannover, wo vier gegnerische Mannschaften in der Vorrunde auf die Hamburger warteten.
Wir machen es kurz. Die Spiele liefen größtenteils wie erwartetet und eigentlich kein Ergebnis bringt Fachleute zum Erstaunen. Hier kommt die Vorrunde im Detail.

Hamburg - Sachsen
6:7 (1:1, 3:2, 1:2, 1:2)
Hamburg - Sachsen-Anhalt
8:8 (0:2, 3:0, 3:2, 2:4)
Hamburg - Niedersachsen
14:3 (0:5, 0:4, 0:3, 3:2)
Rhein-Wupper - Hamburg
15:0 (4:0, 4:0, 1:0, 6:0)
So richtig ärgerlich waren die ersten beiden Spiele, denn Niedersachsen und Rhein-Wupper spielen einfach in einer anderen Liga, die zurzeit für Hamburg nicht erreichbar ist. Aber mit Sachsen und Sachsen-Anhalt taten die Hamburger sich unnötig schwer. Zu viele Fehler gab es im Abschluss, im Verteidigungsverhalten und im Überzahl/Unterzahlspiel. Da gibt es noch viel zu tun und zu lernen für die Jungs.
Da Unentschieden gegen Sachsen-Anhalt störte den Tabellenstand glücklicherweise nicht, weil die beiden ostdeutschen Teams sich gegenseitig ausknockten. Prima.
So blieb den Hamburgern etwas unerwartet - gemessen an der gefühlten Spielqualität - ein Spiel um Platz 5 gegen Bayern.
Die Bayern wurden beobachtet und für etwa gleichstark erklärt. Einen ganzen Abend wurden die Jungs von ihrem Trainergespannt auf dieses Spiel gebrieft. Was blieb, war dieses Ergebnis:
Hamburg - Bayern
5:8 (1:0, 2:1, 1:3, 1:4)
Damit fuhren die Hamburger mit einem verdienten sechsten Platz aus Hannover ab.
Ein Jahr harter Arbeit liegt vor ihnen, denn im nächsten Jahr spielen diesselben Jahrgänge. Dann beginnt dasselbe Theater wieder von vorne, dann aber hoffentlich mit besseren Ergebnissen...
Verbandstrainer Lutz und Kapitän Patrick Weik.
Wasserball von unten.
Lutz im Kreise seiner Jungs...
...und ein wenig in Rage.
Ein ganz schönes Durcheinander gab es manchmal.
Dabei waren:
Hansi, Mirko, Fabian, Dennis, Dennis, Philipp, Jan-Lucas, Yannick, Finn, Patrick, Kevin, Gordon und Marvin
aus den Vereinen:
HTB62, Sportteam und SV Poseidon.
Trainer: Lutz Harnisch-Schwerdt und Philipp Kopf, Schiedsrichter: Gregor Wilke.

 

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