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5. Wettkampftag (10.06.07)
von Kai Steinbrunn

Zusammenfassung

Ganz so spannend hätte er es ja nun wirklich nicht machen müssen. Hier wird mir Marcel Luck (89, AMTV-FTV) sicher zustimmen können. Nachdem er in den letzten Tagen über 50m und 200m jeweils knapp an der Qualifikationsnorm gescheitert war, gelang ihm dieses am heutigen letzten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Dortmunder Südbad über die 100m Schmetterling.
In 0:55,22 sicherte sich der Schüler der Eliteschule des Sports am Alten Teichweg nicht nur die Goldmedaille, sondern unterbot auch die geforderte Norm für die Junioren-EM in Antwerpen.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen viel Erfolg bei der JEM!!

Gleich zwei weitere Titel gab es heute über die 400m Lagen der Männer zu feiern.
Im Jahrgang 1991 sicherte sich Morten Ahme (SV Poseidon) in sehr guten 4:39,45 die Goldmedaille.
Nur wenige Minuten später war es dann Sven Thöne (AMTV-FTV), der sich den Titel im Jahrgang 1988 holte. Der Hamburger Verbandscoach Jörg Freyher :"Das war wieder ein irre spannendes Rennen von Sven. Bei der letzten Wende lag er noch mit fast 1 Sekunde Rückstand auf Platz 2. Mit einer wahnsinnigen letzten Bahn und verbissenem Kampf schlug er dann gerade mal 1/10 vor dem Zweitplatzierten an. Ein irres Rennen!"

Silber gab es heute für Jason Marcus (92, AMTV-FTV), der sich über 400m Lagen in 4:44,97 seine insgesamt fünfte Medaille sicherte. Über fünf Strecken war er angetreten und fünf Medaillen nimmt er mit nach Hause. Noch besser geht es kaum.

Ebenfalls eine Silbermedaille erschwamm sich die Freiwasserspezialistin Alessa Dörling (88, HSC) in 9:14,14 über 800m Freistil.

Den Medaillenreigen vervollständigte heute Leif Ahme (89, SV Poseidon), der in 4:42,51 über 400m Lagen auf den dritten Platz schwamm.

Wir gratulieren den heutigen Medaillengewinnern ganz herzlich!

Zum Abschluss wollen wir es nicht verpassen, noch ein kleines Fazit zu ziehen:

24 Medaillen und eine JEM-Qualifikation bei einer Deutschen Jahrgangsmeisterschaft sprechen eine deutliche Sprache. So erfolgreich war der Hamburger Nachwuchs schon seit Jahren nicht mehr. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass es vor allem ein Team-Erfolg ist.
Hierzu der Verbandstrainer Jörg Freyher: "Wir haben wirklich tolle Erfolge hier in Dortmund gesehen. Neben den hervorragenden Einzelleistungen der Athleten möchte ich aber auch dem Team vom Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein danken, die uns hier wirklich ganz großartig unterstützt haben. Dazu kam dann noch die Unterstützung durch Jens [Thiele - d.Red.], der mit seiner Anwesenheit sicher ganz erheblich zur Motivation beigetragen hat. Ganz wichtig ist aber auch, dass die Athleten sich untereinander als ein Team gefühlt und nach außen hin auch lautstark präsentiert haben. Das hat richtig Spaß gemacht!"
Auch der Vorstand des Hamburger Schwimmverbandes war in Dortmund vertreten. Der 2. Vorsitzende Andreas Wolf besuchte das Hamburger Team am Freitag:
"Bei meinem Besuch am Freitag sah ich hoch motivierte Aktive die mit großer Leidenschaft gekämpft haben und das Hauptziel der Trainer (mit Bestzeit ins Finale) hervorragend umgesetzt haben. Sehr beindruckt hat mich die große Unterstützung durch Anfeuerung der Mannschaftskollegen bereits bei den Vorläufen. Dies war ein großer Unterschied zu einem Großteil der anderen Teams. Bei den Finals wurde dies noch stärker, so dass die Aktiven in den Finals in der Lage waren, sich nochmals zu steigern.
Sehr gefreut hat mich, dass sich der Kreis der Medaillengewinner deutlich vergrößert hat. Hier zeigt sich für mich ein kontinuierlicher Aufwärtstrend im Hamburger Schwimmverband."

Diesen Worten ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Der Hamburger Schwimmverband ist mit seinen Verbandsgruppen und der leistungssportlichen Konzeption unbestreitbar auf dem richtigen Weg. Die Kooperation mit dem OSP, der Eliteschule am Alten Teichweg, den Vereinen und natürlich das harmonische Team der Verbandstrainer sind hervorragende Voraussetzungen, die hoffentlich auch in Zukunft weitere Früchte tragen.

Wir bedanken uns bei Ihnen, liebe Leser, für Ihre Aufmerksamkeit und verabschieden uns an dieser Stelle bis zur nächsten Berichterstattung von einem Saisonhöhepunkt.

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