HSV Logo

1. und 2. Wettkampftag (06.-07.06.07)
von Kai Steinbrunn

Zusammenfassung

Bereits sieben Medaillen konnte der Hamburger Nachwuchs in den ersten beiden Tagen der diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeitserschaften erschwimmen.

Allen voran dabei Jason Marcus (92, AMTV-FTV): Bereits am ersten Wettkampftag glänzte er mit einem dritten Platz über die 200m Lagen. Besonders erwähnenswert ist dabei seine Zeit. Mit 2:13,69 stellte er nicht nur eine phantastische neue Bestzeit auf, sondern er unterbot damit auch die D/C-Kadernorm des DSV.
Heute setzte er über 200m Rücken dann noch einen drauf und schwamm in 2:11,11 zum Deutschen Jahrgangsmeistertitel. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Ebenfalls zweimal erfolgreich war Phlipp Kalweit (88, AMTV-FTV), der gestern in 2:08,80 über 200m Lagen die Silbermedaille und heute über 200m Rücken in 2:09,49 die Bronzemedaille erkämpfte.

Eine weitere Silbermedaille gab es heute über 200m Brust der Damen für Dagny Jensen (91, AMTV-FTV) in sehr guten 2:41,28.

Zwei Bronzemedaillen gingen an Morten Ahme (91, SV Poseidon) in 2:13,48 und an Kristin Geppert (89, HSC) in 0:35,34 über 50m Brust.

"Neben diesen tollen Medaillenerfolgen begeistert mich vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit unseres Teams," freute sich der Hamburger Verbandstrainer Jörg Freyher heute Abend nach der Mannschaftssitzung. "Die Stimmung im Team ist einfach klasse. Dafür sorgen nicht zuletzt vor allem auch Ulf und Susann, die uns als Physios hier vor Ort unterstützen," so Freyher weiter.

Neben den tollen Erfolgen der Hamburger Athleten müssen wir aber leider auch von einigen Wehrmutstropfen berichten, die die Veranstaltung im Südbad in den letzten beiden Tagen erheblich belastet haben.

Auslöser der Probleme war eine nicht zuverlässig funktionierende Zeitmessanlage und deren Schnittstelle zum Ergebnisdienst. Für alle diejenigen, die im letzten Jahr bei der DM in Berlin dabei waren, sage ich nur: Colorado! Wie der DSV es zulassen konnte, eine derart große Veranstaltung wieder mit dieser Technik durchzuführen, wird wohl ein Geheimnis der handelnden Personen bleben.
Jedenfalls zeigten sich gleich am ersten Wettkampftag massive Probleme mit der Anlage. Diese Probleme konnten bis heute nicht abgestellt werden, was zur Folge hatte, dass mehrere Läufe bei den Finals mit Handzeitnahme durchgeführt werden mussten. Diese Farce wurde erst nach massiver Intervention des zuständigen Bundestrainers Achim Jedamsky und weiterer DSV-Funktionäre beendet. Der Wettkampf wurde unterbrochen und mit Hochdruck an der Instandsetzung der Technik gearbeitet.

Hier in Hamburg haben wir bisher meist nur positive Erfahrungen mit Colorado gemacht und ja immerhin auch schon den einen oder anderen größeren Wettkampf durchgeführt. Aus welchen Gründen die Technik auf DSV-Ebene immer wieder versagt, wenn es wirklich darauf ankommt, werden wohl nur die Experten beantworten können.

Die Entscheidung des DSV, für die Zeitmessung auf Deutschen Meisterschaften zukünftig wieder mit German Timing und somit OMEGA-Technik zusammenzuarbeiten erscheint vor dem oben geschilderten Hintergrund sehr weise.

Wie alle Beteiligten vor Ort hoffen auch wir, dass der Ausrichter die technischen Probleme in den nächsten Tagen in den Griff bekommt.

Es wäre doch schade, wenn das Erlebnis Deutsche Jahrgangsmeisterschaften für die jungen Athleten durch technische Probleme getrübt würde.

Fenster schliessen