12. Norddeutscher Ländervergleich (04.11.-05.11.06)

06.11.2006 (ks) An diesem Wochenende fand die 12. Auflage des Norddeutschen Ländervergleiches im Dulsberg-Bad statt. Angetreten waren die stärksten Nachwuchsathleten der acht Mitgliedsverbände des Norddeutschen Schwimmverbandes.

Die Mannschaft des Hamburger Schwimmverbandes konnte den fünften Platz des Vorjahres erfolgreich bestätigen und setzte sich dabei am Ende doch noch gegen den Schleswig-Holsteinischen Schwimmverband (Platz 6) durch.

Dabei war Janine Garcia Leiva (SG Bille) mit ihren Siegen über 100m Brust (1:16,98) und 200m Brust (2:46,02) und ihrem dritten Platz über 200m Lagen in 2:32,21 die fleißigste Punktesammlerin bei den Hamburger Damen.
Bei den Herren der Schöpfung konnte Jason Marcus (AMTV-FTV) einen Sieg über 200m Rücken in 2:12,76 und zwei zweite Plätze über die 100m Rücken (1:03,27) und 100m Schmetterling (1:03,59) zum Punktekonto des Hamburger Teams beisteuern.

Auch wenn wir an dieser Stelle nur einige Athleten hervorheben können: Der Erfolg der Hamburger war vor allem ein Erfolg des Teams, bestehend aus den Athleten und dem anwesenden Betreuer- und Trainerstab. Als Teamchef stand der Hamburger Schwimmwart Michael Schumann am Beckenrand - gemeinsam mit den Trainern Jörg Freyher und Christian Andresen, die übrigens beide am Ende der Veranstaltung das traditionelle Bad in voller Montur absolvieren mussten - mit der entsprechenden "Überredungskunst " ihrer Athleten.

Das Hamburger Team war in der Halle ganz leicht zu finden. In einheitliche rote T-Shirts gekleidet, waren die Hamburger vor allem zu hören. Alle Mannschaftskollegen wurden frenetisch gefeiert und angefeuert. Dabei wurde natürlich kein Unterschied gemacht zwischen den "alten Hasen" im Team oder Neuzugängen, wie z.B. Annika Benck, die erst vor kurzer Zeit aus Westerland nach Hamburg gekommen ist und deutlich hörbar hervorragend im Team aufgenommen wurde.

Insgesamt also eine stimmungsvolle tolle Veranstaltung, die von der SGS Hamburg in bewährter Manier hervorragend organisiert wurde. Auch für die technischen Unzulänglichkeiten in der Schwimmhalle (u.a. die immer noch defekte Audio-Anlage) wurden kreative Lösungen gefunden, die einen geordneten Ablauf der Veranstaltung möglich machten.

Auf dieser Kreativität der Organisatoren, sollten sich jedoch die Verantwortlichen im Verband und bei Bäderland nicht ausruhen, wenn auch in Zukunft weiterhin hochwertige Veranstaltungen in Hamburg ausgerichtet werden sollen.

Alle Ergbnisse der Veranstaltung finden Sie auf der Veranstaltungs-Homepage.

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