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Kurzbahn-Europameisterschaften
in Helsinki
7. - 10. Dezember 2006

Kai live am Sonntag

Unsere beiden Hamburger Vertreter waren heute nicht im Wasser - zu berichten gibt es trotzdem die eine oder andere Geschichte.

Einen weiteren Deutschen Rekord schwamm Antje Buschschulte in 0:56,94 über die 100m Schmetterling. An dieser Lage scheint die Magdeburgerin seit einiger Zeit wirklich Gefallen gefunden zu haben. Kannte man sie früher eher als Rückenspezialistin, die auch über die Freistilstrecken national vorne mit dabei war, hat sie sich langsam aber sicher zur führenden Schmetterlingsschwimmerin im DSV entwickelt - zumindest auf den 50m und 100m.

So ganz glauben konnte sie es nach dem Zielanschlag wohl selbst nicht. Immerhin hatte sie gerade so ausgewiesene Spitzenschwimmerinnen wie Inge Dekker und Martina Moravcova auf deren Spezialstrecke geschlagen.

Jetzt müsste noch ein Trainer gefunden werden, der Buschi das Brustschwimmen näher bringen kann. Das Ergebnis wäre eine komplette Schwimmerin, wie sie die Schwimmwelt seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

Aber im Ernst - es macht einfach Spaß der sympathischen Magdeburgerin beim Sammeln von internationalen Medaillen zuzuschauen. Sie ist sicher zurecht auch im Hinblick auf die Kombination Studium/Schwimmsport ein echtes Vorbild für viele Nachwuchsschwimmer/innen.

Mit Janne Schäfer gewann eine weitere Norddeutsche Athletin eine Medaille. In 1:07,32 schwamm die Wolfsburgerin, die in Bath (GBR) trainiert und studiert, auf den dritten Platz und sicherte sich so die Bronzemedaille.

Bei den Männern des DSV freuen wir uns heute über die Medaillen von Thomas Rupprath (Silber über 50m Schmetterling und Bronze über 100m Rücken) und Helge Meeuw (Silber über 100m Rücken - denkbar knapp an Gold vorbei).

Die deutsche 4x50m Freistilstaffel der Männer konnte im letzten Wettkampf dieser EM leider nicht mehr in die Medaillen schwimmen. Als vierte haben sie angeschlagen, wurden dann jedoch leider aufgrund eines Wechselfehlers disqualifiziert.

In der Gesamtabrechnung dieser Meisterschaften kann man aus DSV-Sicht sicher zufrieden sein - allerdings auch nicht mehr. Es ist wieder einmal deutlich geworden, dass in vielen anderen europäischen Ländern offensichtlich eine hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet wird und es da im DSV noch viel zu tun gibt.
Zu häufig sind es immer wieder die üblichen Verdächtigen, die die Finalläufe erreichen oder Medaillen erschwimmen. Gerade im Hinblick auf den zu erwartenden Bruch, der den DSV nach Peking ereilen wird, heißt es die Ärmel aufzukrempeln.

Aus Hamburger Sicht bleibt festzuhalten, dass es wirklich toll war, mal wieder Athleten des Hamburger Topteams bei internationalen Meisterschaften zu sehen.
Aber auch in Hamburg tun wir gut daran, wenn wir die konzeptionelle Arbeit des Trainerteams um Carsten Gooßes unterstützen. Die tollen Erfolge der letzten Wochen von Birte Steven (AMTV-FTV) und Jens Thiele (SVE) sollten Ansporn für weitere Anstrengungen auf allen Ebenen in den Vereinen und im Verband sein.

In diesem Sinne - nochmals herzlichen Glückwunsch an Jens und Birte für das bisher Erreichte und vor allem viel Erfolg für die Vorbereitung auf Melbourne!!!


 

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  Stand: 08.12.2006

 

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