Neues Thema Aquafitness - Power im Wasser

Zur Therapie nach Verletzungen wurden die Vorteile des Wassers schon lange genutzt. Aqua Fitness etabliert sich nun aber mehr und mehr auch im Wellness- und Fitnessbereich, denn Fitnessgymnastik im Wasser ist ein schonendes, effektives Ganzkörpertraining.

AquafitWasser ist ein ideales Medium zur Bewegungsschulung, zum Muskelaufbau, zur Steigerung von Kraft und Ausdauer und zur allgemeinen Fitness. Aqua-Sport ist Stretching, Krafttraining, Ausdauerschulung und Entspannung, eignet sich hervorragend zur Kräftigung aller Muskelpartien und ist ein optimales Herz-Kreislauf-Training wobei die Gelenke geschont werden. Die Bewegungen im Wasser sprechen gesundheitsorientierte Menschen ebenso an wie Fitnessorientierte.

Training, Prävention und Rehabilitation

Aqua-Fitness ist der Oberbegriff für verschiedene Sportarten im Wasser, wie z.B. Aqua-Aerobic, Aqua-Jogging aber auch die Wassergymnastik. Die positiven Auswirkungen des Wassers auf den menschlichen Körper lassen sich gut mit einem effektiven Training verbinden. Gelenkbelastungen, wie bei anderen Sportarten, werden durch das Wasser zum Großteil aufgehoben. Gleichgewicht, Koordination, Beweglichkeit und die Leistungsfähigkeit können in idealer Weise trainiert werden. Der Spaß im Element Wasser und die leichteren Bewegungsmöglichkeiten stärken das Wohlbefinden. Überaus gesund ist die Gewichtsentlastung für Übergewichtige, die dennoch sportlich aktiv sein möchten. Gehen im Wasser ist auch Balsam für Menschen, deren Gelenke bereits Verschleißerscheinungen haben. Das Schöne daran: Aqua-Fitness kann von jedem betrieben werden, auch von Menschen, die schon lange keinen Sport mehr getrieben haben. Die Kontraindikationen sind schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder Entzündungserkrankungen in einer akuten Phase.

 Positive Effekte für den Körper

Training – aber wie?

Die besten Trainingseffekte werden erzielt, wenn man zwei- bis dreimal wöchentlich eine halbe bis eine drei Viertel Stunde trainiert. Die ideale Wassertemperatur sollte zwischen28-30 Grad liegen.

Während beim Schwimmen ein möglichst geringer Wasserwiderstand angestrebt wird, ist es beim Aquajogging genau umgekehrt: Je mehr Widerstand, desto besser der Trainingseffekt für Muskeln und Herz- Kreislauf-System. Zur Ausrüstung gehören deshalb ein Auftriebsgürtel und Gerätschaften, um mehr Wasserwiderstand zu erzeugen. Der Kopf bleibt über Wasser, Arme und Beine werden unter Wasser wie beim Laufen oder bei der Gymnastik bewegt.

Worauf Sie achten sollten:

Dauerlaufschritt

AquafitWichtig sind kleine Schritte mit leichtem Anwinkeln des Kniegelenks. Die einzelnen Phasen: Anheben der Knie, Vorpendeln des Unterschenkels und Zugphase sind bewusst betont. Nach dem Vorziehen des Unterschenkels den Fuß strecken und mit dem Bein wieder nach hinten schreiten. Die Fußsohle drückt dabei Wasser weg und sorgt so für Vortrieb.


Walkingschritt

AquafitDer Walkingschritt ist durch gestreckte Arme und Beine gekennzeichnet, die gegensinnig pendeln. Die Bewegungsausführung ist ähnlich wie beim Diagonalschritt im Skilanglauf. Die Arme bestimmen die Taktgeschwindigkeit.


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Stand: 09.06.2007